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Die still gelegten Industrieanlagen sind beeindruckende Architekturgebilde – und Thema der Ausstellung „Heima(r)t“, die die Dortmunder Künstlerin Ulrike Harbach ab Dienstag, 23. August in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund zeigt. Die Ausstellung ihrer Fotografien und Siebdrucke auf Stahl und Aluminium läuft bis Dienstag, 4. Oktober 2016. Die Artothek ist geöffnet am Dienstag und Freitag zwischen 10 und 19 Uhr.

Fokus auf die Relikte einer vergangenen Kultur

Ulrike Harbach arbeitet nach einer individuellen Strategie, bei der Kalkül und Zufall, Handwerk und Innovation tragende Rollen spielen. Sie richtet ihren Fokus auf die Relikte einer vergangenen Kultur, deren architektonische Hinterlassenschaften bereits weitgehend verschwunden sind. Als der Vergänglichkeit trotzende Landmarken erhalten die Fördertürme der Ruhrgebietszechen, ihre komplexen Fördermaschinen, Wassertürme und Verwaltungsgebäude im Werk von Ulrike Harbach eine erhabene Aura. Ihr besonderer Reiz resultiert aus der Kombination der Leichtigkeit und Lichthaftigkeit des Mediums Fotografie mit der Schwere von Metallplatten.

Aktuelle Arbeiten

In aktuellen Arbeiten erweiterte die Künstlerin ihre Bildtechnik mit dem Siebdruck. Verhaltene Halbtonwerte der Schwarz-Weiß-Fotos treten immer mehr zurück. Der Farbauftrag wird lauter, Gegenständliches wird schablonenhaft flächig und scheint sich immer mehr aufzulösen. Ulrike Harbach lässt ihre Kunstwerke behutsam „wachsen“ und schafft damit archaisch anmutende, entschleunigte Gegenstücke zu Hochglanz-Fotografien als beliebig duplizierbare „Massenware“.

Austellungseröffnung

Ausstellungseröffnung von Ulrike Harbach

am Dienstag, 23. August, 12 Uhr

Ulrike Harbach zeigt ihre „Heima(r)t“ in der Artothek

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